Hl. Elisabeth von Thüringen

   Wandmalerei um 1360, Nikolaiturm Erfurt             "Elisabeth pflegt Kranke", Farbglasfenster um 1250, Elisabethkirche Marburg


Die Hl. Elisabeth von Thüringen ist Namensgeberin der Diakonie-Sozialstation in Gebesee.

Elisabeth war eine Königstochter. Sie wurde am 7. Juli 1207 in Pressburg oder auf Burg Rákóczi in Sárospatak (Ungarn) geboren.

Im Alter von vier Jahren kam sie auf die Wartburg in Eisenach, die 1067 von Ludwig dem Springer gegründet wurde. Seit 1999 gehört die Wartburg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Landgraf Hermann von Thüringen heiratete die erst 14-jährige Elisabeth 1221 in der Georgenkirche zu Eisenach. 

Elisabeth verließ oft ihre Burg und versorgte in den Gassen Eisenachs Arme und Kranke. Ab 1226 half sie außerdem in dem Spital, das sie am Fuß der Wartburg hat bauen lassen.

Nach dem Tod ihres Mannes (1227) verließ sie die Wartburg endgültig. Von ihrem Erbe ließ Elisabeth in Marburg ein Hospital errichten. Hier widmete sie sich in ihren drei letzten Lebensjahren ganz der Seelsorge und Pflege von Kranken. 

Elisabeth starb im Alter von 24 Jahren am 17. November 1231. Sie wurde in der Kapelle des von ihr errichteten Franziskushospitals in Marburg beigesetzt. 

Ihr Namenstag ist der 19. November. 

Seit Gründung unserer Diakonie-Sozialstation 1991 trägt sie den Namen der Schutzpatronin Thüringens und heißt "St. Elisabeth".

© Diakonie-Sozialstation St. Elisabeth Gebesee gGmbH